Namaste' und Grüße aus Kerala. 
Update zur Reise: Wir sind gestern am 13.10.22, beide hier am "Mararibeach" angekommen und haben im "SeaLap Homestay" Quartier bezogen.
Die Reise ging im letzten Teil der Reise, per Nachtzug über Bangalore und dann morgens weiter von dort mit Indigo bis nach Kochi und von dort nochmal 2 Stündchen Taxe bis hier runter. Ab sofort wird sich nur noch für das notwendigste bewegt. 😁
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Doch nun weiter im Blog:
Nachdem uns der Taxifahrer aus Aurangabad am Dienstag 4.10. unkompliziert bis ins "Hiranya Resort" brachte, checkten wir dort genauso unkompliziert ein und genossen unsere Einsamkeit in dem Resort, in dem es so schien, als wären wir die einzigen Gäste...
Man sagte uns dass die meisten Gäste vom Wo'ende bereits abgereist sein und vermutlich erst wieder zum nächsten Wo'ende mit mehr Gästen zu rechnen sei.

Und genau so wirkte das Resort dann auch etwas "vergessen", verschlafen....

aber sehr weitläufig mitten im grünen an einem kleinen Wasserfall (der später noch einmal bedeutsam werden würde)
Unsere Unterkunft waren nicht in dem HauptHaus "Nivanya Rooms" sondern wir hatten uns für die "Tents" entschieden, diese stehen in der Gartenanlage, ca. 10 Stück und es sind gemauerte Häuser mit Laminatfußboden.

Aber sie haben eben kein festes Dach sondern sind stattdessen mit einem starken Segelleinentuchstoff bespannt, so wirkte es als schliefe man im /unter dem Zelt.
Das Resort verfügte über einen kleinen verträumten Pool, 
einer Loungebar "The Deck" genannt,

Einer Bar mit Restaurant und einem offenen Essenbereich, dort wurde das Frühstück serviert, abwechselnd Buffet oder a la Carte.

Der Weg von der Straße führt über einen Schotterpiste ca. 10 Fußminuten, vorbei am Waterpark, der als Anlaufpunkt galt und dem von weiten sichtbaren Wasserturm.


(Blick zur Straße von Daulatabad (links) nach Ellora - (rechts) Welche Rolle nun aber "Pakistan" hier in dem ganzen spielte ?? blieb uns ein Geheimnis. Offensichtlich war jedoch, der hohe muslimische Anteil in dieser Region wo die Städtenamen allein schon mehr auf Islam als auf Hindus deuten lassen...
Aurangabad, Daulatabad, Faytabad, Nandrabad, Khuldabad...
Wir wollten diesen Tag dann auch gleich für die Fahrt nach Ellora nutzen um das Objekt unserer Begierde zu besichtigen....
Bei der Ausfahrt aus unserem "Stolperpfad" stellte sich uns aber die indische Regierung in den Weg und zwar in Form ihres "local Police Officiers" ... der unseren Rikschadriver kontrollieren wollte und am Ende mit einem Selfie davonkam...😄😎Danach gings nun aber wirklich los in Richtung:
"(heilige) Höhlen von Ellora".
Von der Stelle an der unser Resort lag bis nach Ellora waren es noch ca. 5 km, genau die richtige Distanz für einen kleinen Rikschadrive.... von Aurangabad aus kommen nochmal gut 20 Km hinzu. Der Eingang zur Anlage liegt in einer Strassenkurve,
südlich der Stadt. 
Vor Ort zahlreiche Verkaufsstände mit dem üblichen Kram, Händler, Souvenire, Guides, Maps...
Sylvie besorgte die Tickets und los ging's.
Mit einem Chip erhielt man Eintritt und beim Verlassen musste man diesen wieder abgeben.
Der Eintritt betrug 600 InR pro Person
(= 7,50 €)
Vom Ticketschalter bis hoch zur Felswand schlängelte sich der Weg noch etwas, bevor man dann sehr mittig in der Anlage ankommt. Ziemlich genau auf Höhe
der Höhle No. 16 - dem KAILASH Tempel. Die Anlage insgesamt streckt sich über 2 Km und insgesamt 30 Höhlen, wobei es ja nicht direkt Höhlen sondern eher Tempel/Schreine sind, die Höhlenartig in den Stein gemeißelt wurden.
"Alle Höhlen wurden über ein Zeitraum von 500 Jahren geschaffen und beherbergen Figuren und Steinarbeiten buddhistischer, hinduistischer und jainistischer Religionen, angefangen vom 5.-11. Jh." (Quelle: wikipedia.org/Ellora-Höhlen) Nach links führt der Weg dann weiter zu 17-34 und nach rechts
zu den Höhlen 16-1. Und auch wenn Herr LOOSE empfiehlt
Höhle No. 16 - den KAILASH Tempel, nicht sofort, zu Anfang zu besichtigen um die wahre Schönheit ermessen zu können, wenn man den Vergleich mit den anderen Höhlen hat, so taten wir doch genau dies. 

( Eingangsbereich )

Der Tempel ist aus einem Stück gemeißelt so sagt man und besteht aus mehreren Stockwerken und über Brücken miteinander verbundenen Etagen. Er symbolisiert den Wohnort "Shivas" am Himalaya-Berg "Kailash"
Er wird durch einen in den Stein geschlagenen Säulengang umfasst und im Inneren der Anlage befindet sich der eigentliche Tempel.
Schon alleine für den 'Kailash' benötigt man... - ZEIT!
Denn wir waren kaum durch das Eingangstor durch da begann eine ganz andere, immer wieder nette und hier besonders häufige Prozedur...

Dies und unter anderem auch das, hielten uns letztendlich davon ab alle 34 Tempelhöhlen zu besichtigen...aber das macht auch nichts, denn der 'Kailash' alleine war es wert.
Seine Dimensionen sind fantastisch und vor allem von weitem,
von außen nicht zu erahnen...
Der Säulengang der den Tempel einmal in "U" Form umschließt
und in dessen Inneren ebenfalls kleinere Tempel waren...
Die Unterseite des Innentempels ist graviert mit einer nicht endenden Kette von Elefanten die, so scheint es, den Tempel auf ihrem Rücken tragen, stützen und sozusagen das Fundament sind. Nachdem wir nun den Säulengang einmal abliefen und den Innentempel so 1x mal umrundeten, wechselten wir in den Innentempel...

nicht ohne noch zuvor Ablichtungen von uns geduldsam zu ertragenBevor der Tempel betreten werden darf, erst einmal Schuhe ausziehen...

dann konnte das heilige Innere, dass aus "black marble stone" besteht, bestaunt werden....Die Steinpatten...waren angenehm kühl.


oben an der Decke diese Steinarbeit

einer tanzenden Göttin, die nur auf eine Art und Weise vernünftig auf's Bild zu bekommen war...

Nachdem wir das Innere bestaunen durften wieder raus in die schwülwarme Luft...
draussen, alle so voll am knipsen...und posen... eine wahre Freude...
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und auch Sylvie wurde wieder angefasst, bestaunt und "geselfiet"....
Ich wusste gar nicht wer nun heiliger ist... Sie oder die Statuen...😄

("Sometimes it's hard to be a woman...") Aber auch der Papi war Ziel indischer Paparazzis...
Von hier oben, dem 1.Stock sozusagen hatte man einen tollen Überblick (ca. 10 Meter hoch?)
(links vom Eingang)
und außerdem gab es auf dem Art Burgwall, einen Balkon von dem man wieder nach vorne rausschauen konnte, von wo wir ja erst herkamen...
(über dem Eingangsbereich )und rechts davon
Nachdem wir nun das Innere gesehen hatten und auch ein komplette Tempelumrundung hinter uns hatten waren summa summarum 2 Stunden futsch
so konnten wir ruhigen Gewissens "Temple No.16" verlassen... es war ja noch einige übrig, die wir noch nicht gesehen hatten. So z.B. die Nachbarhöhle No. 15 Auf dem Weg dorthin erstmal wieder Kontakt zur einheimischen Bevölkerung gehabt.
Bevor wir aber in Höhle 15 kletterten, entdeckten wir glücklicherweise noch den Pfad auf den Bergrücken, von dem aus Tempel 16 von oben zu sehen war.
Hier gab es noch einmal eine spektakuläre Draufsicht....wie sie nur ein "Indiana Jones" erlebt... Und mit diesen schönen Bildern eines schönen Nachmittages aus der Tempelanlage von Ellora, beende ich für heute die Bilderflut...die restlichen von uns besichtigten Tempel waren auch schön, auf ihre Art, mal mehr mal weniger...und schöne Schnappschüsse gab es eine Menge aber an "Tempel 16 " kam keiner vorbei! Sehenswert und einmalig, fast so schön wie Angkor!
Zurück im Resort....mussten wir mit dem Monsun kämpfen und zusehen trocken ins /unter das Zelt zu kommen.

wie's weiterging in Ellora...zu lesen im nächsten Teil
bis dahin...'Namasté' - Christian & Sylvie
Hi ihr beiden Reisenden!
AntwortenLöschenNa das sieht ja wirklich tolle Bilder, dieser Tempel 16 ist mega schön, wie sie das aus einem Stein gemeißelt haben...unglaublich. Das ist ja auch nochmal was anderes als Angkor, da haben sie ja "nur" Steine übereinandergebaut... :D Nein Spaß, ist beides natürlich auf seine Art toll! Freut mich, dass ihr das sehen konntet. Liebe Grüße aus Berlin, Mina
Danke mein Schatz für deinen lieben Kommentar, Wir fanden Ellora, das was wir sahen auch toll, der 16.er war der Höhepunkt gleich zu beginn! Dir würde er auch gefallen und liebe Leute drinn, draussen überall....Grüße von uns2, heute unser letzter Tag am Strand!
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