Dienstag, 18. Oktober 2022

Nach dem "Fort von Daulatabad" kam der Regen..unglaublich!

Namaste' und Grüße aus Kerala. 

Heute ein weiterer Teil des Reiseblogs aus Ellora.



Am Do., 06.10. - regelten Sylvi & Ich erst einmal unsere weitere Reiseplanung, von Ellora nach Hampi. 

Das Resort hier war gebucht bis Fr.7.10. 

Da aber die WiFi-Verbindung von unserem Zimmer im Garten grottenschlecht war, zogen wir mit Sack und Pack um zur Rezeption wo der Netzempfang eindeutig besser war.

Es dauerte dann zwar noch 2-3 Std. doch dann hatten wir es wohl geschafft. 
Ein Bus nach 'Solapur' gebucht, ohne Reservierung und telefonisch, das Geld überwies der Rezeptionist per Googlepay und Ich zahlte es an ihn in bar. Visa wurde nicht akzeptiert aber Ich sparte mir so den Hin und Rückweg mit der Taxe nach Aurangabad lediglich zum Ticketkauf oder die Installation irgendwelcher indischer Geldüberweisungsapp...aufm Hamdy oder PC.
Warum das soo lange dauert fragt man sich da...?! Nun die Angaben auf Internetseiten sind nicht verlässlich, wie wir im Telefonat erfuhren, denn eine angezeigte Verbindung stellte sich als falsch heraus und mit Indern auf englisch zu telefonieren ist nicht die leichteste Übung. Hinzu kam, dass ich erst einmal checken musste welches Transportmittel in Frage kommt, Bahn ? Bus ? oder ein Mix aus beidem? 

Letztlich blieb es bei Bus, da die Bahn nur 1x pro Woche nach Hampi fährt und zwar immer nur Mittwochs und das war leider definitiv nicht unser Reisetag.

So lief es nun darauf hinaus, dass wir am Freitag Abend um 23.30 mit dem Nightsleeper Bus von Aurangabad nach Solapur fahren und uns von dort einen anderen Bus besorgen müssen der uns weiterbringt nach Hampi oder Hospet. 

Denn einen Anschlussbus zu buchen war ebenfalls unmöglich. Schaun mer mal... 

Jedenfalls sei dem netten Rezeptionisten des "Hiranya" gedankt, Mr.Prashant Thube der sich unserer annahm und mit 3 Telefonen gleichzeitig, alles für uns regelte.... Danach dann ging es aber wirklich auf zum "Fort von Daulatabad" , das scheinbar nur über die Straße lag. 

Da der Hauptweg der dorthin führt aber doch noch etwas entfernt war nahmen wir uns ein TukTuk zum Haupteingang. 

                                                  (©Karte: www.openstreetmap.org )
  (©Karte: www.openstreetmap.org )

Der Aufstieg zum Fort war erwartungsgemäß sehr, sehr anstrengend, es war zum Glück sehr diesig, bewölkt und nicht all zu heiß, trotzdem waren wir schon auf halber Strecke nass geschwitzt. 

Der lange Weg vom Haupteingang führt vorbei an diesem schönen rotschimmernden MoscheeTurm.

Am Eingang zum Fort erwartete uns dann diese tolle alte Tür.

   

Durch sie gelangte man in den Innenhof des Forts, 


Von dort ging es weiter in und auf die anderen Ebenen, 
die alle über Treppen und Tunnelgänge miteinander verbunden waren 
Die Brücke über den Wassergraben der das Fort umzog (links davon) 

 (rechts davon) 

Sylvie machte dann auf halber Strecke vor der letzten Etappe Pause und Ich bin den Rest hoch zum Fort/Kastell und zu dem Tower mit der Kanone drüber.  

Aber unterwegs erstmal "Ganeshas Segen" abgeholt....das 3.Auge! 


und weiter ging's mit Stufen ohne Ende...im Zickzackmuster...hinauf 

So langsam hatte auch Ich genug von Stufen.... 

doch es hörte nicht auf... also rein ins Kastell...

 
 diese beiden "Fotobomber" hatten es nicht anders verdient, setzten sich einfach auf meine Stufen...
Bis hoch zum Kastell ging es wieder über labyrinthartige Treppengänge

 hinauf 
dann endlich das Innere des Kastells 
 deutlich konnte man von hier oben die Mauern des Fort's ,den "Burggraben" erkennen der die Stadt Daulatabad davor abgrenzte.
weiter von dort über diese Treppe, zur Spitze hinauf...
endlich geschafft!!  Ein Toller Rundumblick. 
Was diese beiden da oben sollten ? ABM's können Sie die Inder.
 Da Sylvi ja noch unten wartete trat Ich nach einigen Minuten "Aussicht" wieder den Weg zurück an. Es beruhigte mich sehr dass ich die Strecke nun kannte und wusste ich muss nur noch bergablaufen...
Die armen Mutti's hier quälten sich auch noch hoch...Respekt! 

Zwischendurch wieder viele "Selfie" Begegnungen mit meist jungen indischen Boys,  

Sylvie aber auf dem Rückweg dann auch mit Mädchen, das ist eine sehr schöne Abwechslung für Sie und fühlt sich glaube Ich auch besser an.   Selbst wenn keiner der Jungs oder Männer auch nur einen Arm um sie legte.

Dann als wir so gegen 17.00 Uhr mit den andren runter sind   (Durst!) 

und uns die Füße weh taten...  

noch diese 2 hübschen Münzen Altmetall am Eingang gekauft (andre würden sagen "aufquatschen lassen"), als "Zsuvenier" sozusagen...die "Anna" das Vorgängermodell der Rupie. 

Und nun kurz vor dem Ausgang wurde es plötzlich dunkel...
Es kam der vorhergesagte Regen, Sylvi hatte mit ihrer Wetter-App echt einen Knüller gelandet, die lag auf die Minute richtig, schon zum dritten Mal.
 

Also draussen dann mit dem Tuk Tuk zur nächsten Bierbar, die war nur 100 M weiter und etwas zu trinken eingekauft und zurück ins Appt., 

Da begann dann der Monsunschauer der die ganze Nacht anhielt und alles unter Wasser setzte und uns auch durchnässte. 

Zum Abschluss des schönen Nachmittages noch in einer Regenpause "auf Deck" gewesen,  das Resortrestaurant hier, ein Holzterrasse mit Loungefeeling, guter Musik (manchmal) und Stromausfall.

Wie's weiterging in Ellora...
zu lesen im nächsten 
Teil:

"Leaving Ellora..."

(oder: "Slow down in Solarpur")

 bis dahin... 
'Namasté' - Christian & Sylvie

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"...mit andrem Tuk-Tuk durch Hampi" oder: "Einmal um die ganze Welt"

Namaste' und Grüße aus Steglitz. Der Urlaub ist vorbei und Indien liegt schon wieder so verdammt weit weg... wird aber mit diesen Bilder...